Selbstversuch – Mit dem Rad zur Arbeit

von Lena Neumann (Gastbeitrag), , 2 Kommentare

Als mich eine Kollegin vor kurzem fragte, ob ich Lust hätte, gemeinsam mit ihr mal mit dem Fahrrad zu SMA nach Niestetal zu fahren, hab ich spontan zugesagt. Klar, warum auch nicht. Einen Versuch ist es ja wert. Ein begeisterter Radfahrer bin ich bisher nicht, muss ich zugeben, aber das kann ja noch werden.

Quer durch die Aue
Fahrradweg durch die Karlsaue

Fahrradweg durch die Karlsaue

Gesagt, getan. Wir treffen uns morgens gegen viertel nach 7 in der Kasseler Innenstadt. Los geht´s an der Pfannkuchstraße. Das gefällt mir schon gut, für mich geht´s bis dahin nur bergab. Am Ende des Philosophenwegs kommen wir auch schon auf einen Radweg, der quer durch die Karlsaue führt. Für alle, die den Park nicht kennen: Die Karlsaue ist eine barocke Parkanlage mit zahlreichen Wasserbassins, die um das Jahr 1700 entstanden ist. Absolut sehenswert! Morgens hier entlang zu fahren, ist wirklich entspannend. Nur wenige Spaziergänger sind unterwegs, die Luft ist schön frisch. Ideal also, um einen klaren Kopf zu bekommen und gut in den Tag zu starten.

Unterneustadt und dann nach Sandershausen
Spielplatz in der Unterneustadt

Spielplatz in der Unterneustadt

Wir überqueren die Fulda auf der Drahtbrücke und kommen in die Unterneustadt. Hier geht es kreuz und quer durch kleine Straßen und über einen Spielplatz (wir befinden uns übrigens immer noch auf einem ausgewiesenen Radweg). Anschließend müssen wir ein kleines Stück auf der Hafenstraße fahren, bevor wir einen Feldweg erreichen, der in Richtung Sandershausen führt. Es geht vorbei an kleinen Schrebergärten und einem Naturschutzgebiet. Kurz danach beginnt schon das Wohngebiet und nur wenige Minuten später kommen wir vor dem Büro an. Abstellplätze für´s Rad gibt´s genug. SMA versucht seine Mitarbeiter nämlich für den umweltfreundlichen Arbeitsweg zu motivieren und beteiligt sich an Aktionen wie „Mit dem Rad zur Arbeit„.

Fazit: Eine halbe Stunde Fahrt, knapp sechs gefahrene Kilometer und noch nicht völlig aus der Puste. Gar nicht so schlecht für den Anfang. 😉 Wenn die Rückfahrt genauso gut klappt, kann man mich demnächst öfter mit dem Fahrrad sehen.

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2 Kommentare
  1. Lena Neumann
    Lena Neumann sagte:

    Hallo Marcel,

    wow, danke für die vielen Links und Hinweise. Vielleicht sind bald ja noch ein paar mehr Radfahrer unterwegs.
    Du hast bestimmt recht, die Strecke lässt sich noch optimieren – die Fahrradwege in und um Kassel sicher ebenso. Wir sind hauptsächlich durch die Aue gefahren, weil es ein schöner Radweg ist und wir so ein Stück Straße umgehen konnten. Natürlich waren wir mit Helm unterwegs.
    Die Fotos sind auf der Strecke selbst geknipst, allerdings bin ich dazu abgestiegen. 😉

    Beste Grüße
    Lena

  2. Marco Schmidt
    Marco Schmidt sagte:

    „Radfahren kann man bei jedem Wetter!“ – diesen Satz habe ich vor 3 Jahren als Schönwetterfahrer noch lächelnd abgetan. Wer steigt denn bei Temperaturen <5-10°C freiwillig aufs Rad, ist doch viel zu kalt! 😉
    Naja, wenn man ehrlich ist, hält einen nur der innere Schweinehund davon ab. Klar gibt es Grenzen wie die z.B. die -20°C Phase oder vereiste Fahrbahnen. Aber mit vernünftigen Handschuhen und einer ordentlichen Beleuchtung für die dunkle Jahreszeit (gell, Marcel? 😉 ) sind die Hauptprobleme gelöst. Zu dick einpacken braucht man sich gar nicht, man wird ja von selbst warm! Ehrlich gesagt finde ich es unangenehmer bei eisiger Kälte an der Bushalte rumzustehen und zu warten, als auf dem Rad.
    Um das Regen-Argument zu entkräften: auch gestern bin ich ohne Probleme trockenen Fußes wieder zu Hause angekommen, man schaut halt einmal mehr aufs Regenradar an solchen Tagen – aber angesagter Regen braucht einen nicht vom Radfahren abhalten.

    3x mehr aufpassen muss man als Radler in jedem Fall! Ja, auch mich hat vor wenigen Wochen jemand unfreiwillig aufgegabelt, ist zum Glück glimpflich ausgegangen. Man läuft leider immer Gefahr nicht richtig wahrgenommen zu werden – als schwächerer Verkehrsteilnehmer auf sein Vorfahrtsrecht zu pochen nützt dann auch eher wenig…

    Nochmals back to the roots: Ja, es kostet am Anfang Überwindung und ist wahrscheinlich auch aaaanstrengend. Aber wie bei jedem regelmäßigen Training wird man mit der Zeit besser! Wem die gesundheitlichen Aspekte nicht Anreiz genug sind, dem kann ich auch nicht helfen 😉

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